Ein spannender Weg
liegt hiner uns.
Unsere geschichte.
2005 – Gründung der Interflex durch Carolin Fiore
Im Jahr 2005 legte Carolin Fiore (geb. Kasper) den Grundstein für die heutige Interflex Medizintechnik GmbH. Sie gründete das Unternehmen als Einzelfirma in Ulm und begann mit einem kleinen Team von drei Monteuren. Damals war die Interflex hauptsächlich als Dienstleister tätig und übernahm Montagetätigkeiten in den Bereichen HF-Kabinen, Operationssäle und Reinräume. Diese erste Phase des Unternehmens zeichnete sich durch hohe Flexibilität und handwerkliches Geschick aus, mit einem klaren Fokus auf den Montagebereich.
2007 – Wachstum und Expansion
Nur zwei Jahre nach der Gründung erlebte Interflex eine deutliche Expansion. Die Mitarbeiterzahl wurde mehr als verdoppelt, was die steigende Nachfrage nach den Dienstleistungen des Unternehmens unterstrich. Zusätzlich zu diesem personellen Wachstum mietete Interflex eine neue Lagerhalle mit einer Fläche von 500 Quadratmetern an. Diese räumliche Erweiterung bot mehr Platz für Lagerung und logistische Abläufe, was die Grundlage für weiteres Wachstum legte.
2009 – Umfirmierung zur GmbH
2009 markierte einen weiteren Meilenstein in der Unternehmensgeschichte: Die Einzelfirma wurde in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt und erhielt den Namen „Interflex Medizintechnik GmbH“. Diese Umfirmierung spiegelt die zunehmende Professionalisierung und das gestiegene Vertrauen der Geschäftspartner wider. Mit dieser strukturellen Änderung ging auch eine klarere Positionierung am Markt einher, die Interflex Medizintechnik als verlässlichen Partner in der Medizintechnik-Branche etablierte.
2010 – Erste Auszeichnung und Produktionsausbau
Das Jahr 2010 war ein bedeutsamer Wendepunkt für die Interflex Medizintechnik GmbH. Das Unternehmen erhielt seine erste bedeutende Auszeichnung als „Dienstleister des Jahres 2010“ vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg. Gleichzeitig investierte Interflex in neue Produktions- und Büroflächen. Mit 1.500 Quadratmetern Produktionsfläche und 450 Quadratmetern Bürofläche konnten nicht nur die Produktionskapazitäten gesteigert werden, sondern auch die Grundlage für die Entwicklung der ersten eigenen HF-Kabine, der sogenannten „Intercabin“, geschaffen werden. Die erste Intercabin wurde noch im selben Jahr nach Hamburg geliefert.
2013 – Start als Ausbildungsbetrieb
Im Jahr 2013 ging Interflex einen wichtigen Schritt in Richtung Nachwuchsförderung. Das Unternehmen begann, sich aktiv als Ausbildungsbetrieb zu engagieren. Dies unterstreicht nicht nur die Verantwortung gegenüber der Region und jungen Fachkräften, sondern auch das langfristige Wachstum und die Sicherung von Fachkräften im eigenen Betrieb. Dieser Schritt half Interflex, auch intern das technische Know-how weiter auszubauen und die Qualität der Arbeit auf hohem Niveau zu halten.
2014 bis 2016 – Ausgezeichnete Erfolge bei den Deloitte Technology Fast 50 Awards
Die Jahre 2014 bis 2016 brachten für Interflex eine Reihe von prestigeträchtigen Erfolgen. Dreimal in Folge wurde das Unternehmen bei den Deloitte Technology Fast 50 Awards ausgezeichnet, was sein rasantes Wachstum und seine Innovationskraft unter Beweis stellte. 2014 belegte Interflex den 13. Platz, 2015 den 43. Platz und 2016 den 32. Platz. Diese Anerkennungen zeigten, dass Interflex sich nicht nur national, sondern auch international als wachstumsstarkes und innovatives Unternehmen in der Medizintechnik etabliert hatte.
2017 – Spezialisierung und Erweiterung der Geschäftsfelder
Im Jahr 2017 beschäftigte Interflex bereits 70 Mitarbeiter und begann, seine Geschäftsfelder weiter auszubauen. Die Spezialisierung auf die Entwicklung und Produktion von HF-Kabinen, der sogenannten Intercabin, wurde verstärkt. Diese HF-Kabinen fanden nicht nur im medizinischen Bereich Anwendung, sondern auch in der Industrie und in der Verteidigung, wo sie ebenfalls aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften gefragt waren. Dieser strategische Ausbau ermöglichte es Interflex, neue Märkte zu erschließen und seine Position als führender Anbieter weiter zu festigen.
2020 – Einstieg eines Investors und neue Wachstumschancen
Ein weiterer bedeutender Meilenstein in der Geschichte von Interflex war das Jahr 2020, als Carolin Fiore den passenden Investor fand, um das Unternehmen auf die nächste Stufe zu heben. Die Simon Hegele GmbH übernahm die Mehrheitsanteile an Interflex Medizintechnik. Dieser Schritt ermöglichte es dem Unternehmen, sich auf noch größere Projekte zu konzentrieren und die eigenen Wachstumsambitionen in die Tat umzusetzen. Der Einstieg des Investors schuf zudem die Basis für eine stärkere internationale Expansion.
2022 – Herausforderung der Integration und internationaler Wachstumskurs
Die Jahre 2020 bis 2022 stellten für Interflex eine herausfordernde Phase dar, in der die Integration in den Simon Hegele Konzern im Vordergrund stand. Dieser Prozess brachte zwar einige Hürden mit sich, aber das Unternehmen konnte sich nach zwei intensiven Jahren erfolgreich im neuen Konzernumfeld behaupten. Ab 2022 begann Interflex erneut zu wachsen, diesmal auf internationaler Ebene. Die Intercabin fand in immer mehr Ländern Anwendung, und das Unternehmen etablierte sich weiter als einer der weltweit führenden Anbieter von HF-Kabinen.
2024 – Aufbau eines globalen Servicenetzwerks und umfassende Lagerkapazitäten
Das Jahr 2024 markiert einen neuen Höhepunkt in der Entwicklung von Interflex Medizintechnik. Durch das Netzwerk der Simon Hegele GmbH konnte das Unternehmen weltweit Servicestandorte etablieren. Diese sind nun in Nordamerika, Südamerika, Europa, Afrika, Asien und Australien vertreten. Mit diesem umfassenden Netz von Servicestandorten und über 460 externen Spezialisten bietet Interflex nicht nur technische Expertise, sondern auch eine nahtlose Versorgung seiner Kunden auf globaler Ebene. Zusätzlich hat Interflex die Möglichkeit, weltweit Lagerkapazitäten zu nutzen. Dank der Partnerschaft mit Simon Hegele stehen dem Unternehmen über 180.000 Quadratmeter Lagerfläche im Bereich Healthcare zur Verfügung. Diese umfangreichen Kapazitäten ermöglichen es Interflex, ihre Produkte effizient einzulagern und global schnell verfügbar zu machen, was die logistischen Prozesse erheblich verbessert.